fliegende Hexe

Werke umdrehen

Sie wissen nicht welches Glas das ist,
oder welches Lötzinn Sie verwenden sollen
.....

Moderator: Juergen

Werke umdrehen

Beitragvon comila » 28.06.2010 11:08

Hallo!
habe zwei fragen, die mir richtig zu schaffen machen und zwar:
1) Wie kriege ich ein großes Bild beim Löten umzudrehen, ohne dass es mir irgendwo platz?
2) wie baut man eine Tiffanyarbeit in ein Fenster ein? Geht wahrscheinlich nur mit Holzfenster oder einer Vorrichtung, wie z.B.Fensterladen, nur von Innen?
Dank und Gruß
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Re: Werke umdrehen

Beitragvon Juergen » 28.06.2010 12:05

comila hat geschrieben:1) Wie kriege ich ein großes Bild beim Löten umzudrehen, ohne dass es mir irgendwo platz?


Hallo comila,

bereits die erste Seite auf einem Ausreichend großen Brett löten, zweites Brett obendrauflegen, um dann alles zusammen (Also die beiden Bretter mit dem Glas dazwischen) wenden.

lg,
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Re: Werke umdrehen

Beitragvon Angela » 29.06.2010 00:02

Sandwichmethode - genial Jürgen. :smt006

Milana,

zu Deiner 2. Frage habe ich eine Frage: meinst Du eine "Glasgardine"?
Also eine Tiffanyscheibe, die Du von innen am Fenster im Rahmen befestigen möchtest z.B. auf 1/3 des Fensters?.
Dafür gibt es sogenannte "Jobos". Die tifferst Du in das Werk mit ein und setzt/befestigst entsprechende Gegenstücke auf der Fensterscheibe.

Hier ein Link dazu auf Jürgens Homepage: http://www.tiffany-heilbronn.de/faq.htm ... ilder_Jobo
und ein Link, wie sie aussehen: http://www.glaspalette.de/oxid.php/sid/ ... Haftgrund/

Unter den Gänsefüßen im Grünen und rechts und links oben an den Zaunpfosten siehst Du kleine schwarze Knöpfe - das sind die Jobos.
Bild
Herzliche Grüße

Angela
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Re: Werke umdrehen

Beitragvon comila » 29.06.2010 10:51

Hallo Angela,

ich meinte nur, wie haben Leute das früher gemacht, so um 1900, dass das riesige Fenster im Treppenhaus oder wo auch immer ganzflächig mit Tiffany verglast war. Und kann man das mit Isolierfenster machen? geht wahrscheinlich nur mit Holzfenster, das aus zwei separaten Scheiben besteht, zu zusammen schrauben?
Jobo kenn ich, zwar nur theoretisch, aber ist mir bisschen suspekt, geht das Bild da nicht auseinander, wo die Knöpfe angebracht wurden? So wie bei Bildern, die aufgehängt wurden, aber zu schwer waren? Ein Knopf verträgt 1,2kg Gewicht, aber diese Punkt-gebündelte Zugkraft mag ich überhaupt nicht, dann lieber ein hässlicher Rahmen (kriege meine Rahmen nicht hübsch). :smt022

mfG
Milana
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Re: Werke umdrehen

Beitragvon Juergen » 29.06.2010 12:54

Hallo,

Es gibt sogenanntes Y-Blei-Profil. Dieses als Rand um die Verglasung, dann kann es vom Fensterbauer _in_ das Isolierglasfenster eingebaut werden (nicht jeder Fensterbauer kann das viele beziehen die Isolierglasfenster fertig).

Früher (zu dem genannten Zeitraum) bestanden Fenster aus nur einer Scheibe (Doppelverglasung kam erst viel später).
Auch die Butzenscheiben wurde nicht der Optik wegen gebaut, sondern weil kleinere Scheiben leichter herzustellen waren.

lg,
jr
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Re: Werke umdrehen

Beitragvon Gisi » 29.06.2010 22:41

Hallo Milana

das die Jobos nicht halten brauchst du nicht zu befürchten.
Voraussetzung ist das die knöpfe und Schraube mit Primer vorbehandelt sind,
die Scheibe fettfrei ist, das geht ausschließlich mit Aceton und das du Aquarien-Silikon verwendest.
An den Stellen wo später der Jobo sitzen soll lötest du ein Stück Messingrohr 6 mm ein durch das später die Schraube geführt wird.

Zu deinem "Drehproblem" gibts noch eine andere Möglichkeit.
Du hebst mit Hilfe einer 2ten Person das Brett vom Tisch und stellst es so schräg
das du das Werkstück rausheben kann.
Der andere geht dann mit dem Brett auf die andere Seite und du kannst es wieder in den Rahmen
auf dein Brett legen.

LG Gisi
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